Das Gesundheitssystem entlasten


Mit Hilfe des personalisierten Diabetes Managements kann sowohl den stetig steigenden Gesundheitskosten als auch den Anforderungen einer hochqualitativen Versorgung und Betreuung von Diabetes-Patienten Rechnung getragen werden.

Mit zeitgemäßem Behandlungskonzept das Gesundheitswesen entlasten


> Durch bessere Behandlungsqualität zu geringeren Kosten im Gesundheitssystem
> Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen

Mit dem personalisierten Diabetes Management und seinem Ansatz, den Patienten und seine Lebensqualität als Leitbild in den Mittelpunkt jeglicher Aktivitäten zu stellen, schafft Roche Diabetes Care die Ausgangsvoraussetzungen, um das Gesundheitssystem mittel- bis langfristig zu entlasten. Hierzu gehören mit Blick auf das Gesamtbild etwa Fragen nach der nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems, aber auch Fragen wie man durch zeitgemäße Ansätze Themen wie dem demografischen Wandel begegnen kann.


Durch bessere Behandlungsqualität zu geringeren Kosten im Gesundheitssystem

Diabetes führt mit seinen zahlreichen Folgekomplikationen, wie Nieren-, Augen- und Nervenschäden, zu großen Herausforderungen an das Gesundheitssystem. Im Schnitt verursacht ein Diabetes-Patient knapp doppelt so hohe Versorgungskosten wie ein vergleichbarer Versicherter ohne die Erkrankung. Hier sind indirekte Kosten, wie für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung, noch nicht mit eingerechnet.

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Etwa 20 Prozent aller Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung werden für die Behandlung von Diabetes bzw. diabetesbedingter Komplikationen verwendet. Der Anteil der Diabetes-Betroffenen beläuft sich auf etwa 10 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Pro Jahr entstehen somit Kosten von bis zu 48 Milliarden Euro durch den Diabetes und seine Folgekrankheiten. Zwei Drittel der Kosten werden dabei für die Behandlung der Folgekrankheiten verwendet, wobei das Risiko derselben durch Prävention und eine angepasste Lebensweise entscheidend verringert werden kann.

Auch wenn die Pro-Kopf-Ausgaben für Diabetes-Patienten in den letzten Jahren stabil geblieben bzw. sogar leicht gesunken sind, werden die Gesamtausgaben angesichts der steigenden Patientenzahlen weiter zunehmen. Nach einigen Prognosen könnte das diabetesbedingte Ausgabenniveau in den 2020er Jahren sogar auf weit über 200 Milliarden Euro steigen. Mit Blick auf die nachhaltige Finanzierung des Gesundheitssystems ist der Umgang mit Diabetes also eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft.

Mit der aktuell laufenden ProValue-Studie möchte Roche Diabetes Care nun nachweisen, dass das personalisierte Diabetes Management als ganzheitlicher Behandlungsansatz tatsächlich zu einem besseren Therapieerfolg bei Diabetes-Patienten führt und damit in der Konsequenz zu geringeren (Folge-)Kosten für das Gesundheitssystem. Bislang haben bereits veröffentlichte Studien, wie die STeP (Structured Testing Protocol)-Studie, gezeigt, dass ein strukturiertes Diabetes Management mit 7-Punkte-Blutzucker-Tagesprofilen, einer Analyse der individuellen Blutzuckerverläufe in Zusammenhang mit Therapieanpassungen, zu geringeren Blutzuckerschwankungen sowie zu einem niedrigerem HbA1c-Wert beitragen können und entsprechend den Therapieerfolg verbessern.

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Auch eine Umfrage der GfK unterstützt die Ergebnisse der STeP-Studie und zeigt die Notwendigkeit eines strukturierten Prozesses auf. Die Umfrage aus dem Jahr 2014 zeigt auf, dass 48 Prozent der Menschen mit Diabetes nicht nach empfohlenem Messschema ihren Blutzucker kontrollieren: Während 15 Prozent der Befragten nur einmal morgens nüchtern messen, verlassen sich rund ein Drittel der Menschen mit Diabetes ausschließlich auf die quartalsweise Messung ihres Blutzuckers beim Arzt. Was diese vierteljährliche Betrachtung jedoch nicht zeigen kann, sind Blutzuckerschwankungen mit besonders hohen oder niedrigen Werten. Vor allem zu hohe Werte sind aber verantwortlich für Folgeerkrankungen bei Diabetes. Eine strukturierte Messung des Blutzuckers sowie das Anlegen von Tagesprofilen helfen somit bei der Strukturierung und können dazu beitragen, Folgeerkrankungen zu vermeiden.


Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen

Zugleich bietet die Nutzung moderner technischer Lösungen eingebettet in ganzheitliche Konzepte die Möglichkeit, drängenden Herausforderungen an unsere Gesellschaft zu begegnen.
 
Durch den demografischen Wandel und eine immer ältere Bevölkerung wird perspektivisch auch die Anzahl von Diabetes-Patienten steigen, die eine regelmäßige ärztliche Betreuung benötigen. Die Gesundheitsversorgung der alternden Bevölkerung auf einem qualitativ hohen Niveau gewährleisten zu können wird zu einem der bestimmenden Faktoren in der Gesundheitspolitik. Strukturierte, ganzheitliche Ansätze wie das personalisierte Diabetes Management gepaart mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit ermöglichen dabei einen zielführenden Einsatz der begrenzten Ressourcen an Personal, Zeit und Finanzen. So führen etwa elektronische Lösungen zu einer besseren Datenqualität und auch Zeitersparnis. Die strukturierte Therapie führt durch ihren ganzheitlichen Ansatz zu einer primär an der Ergebnisqualität orientierten Behandlungsweise, die somit zielführender ist.
 
Die medizinische Versorgung von Patienten im ländlichen Raum wird ebenfalls das Gesundheitssystem der Zukunft charakterisieren. Hier ermöglicht das personalisierte Diabetes Management im Zusammenspiel mit aktuellen Entwicklungen im Bereich eHealth neue Chancen zu einer qualitativ hochwertigen und maßgeschneiderten Patientenversorgung. So können beispielsweise Diabetes-Messwerte direkt online an den Arzt versendet werden, der wiederum eine Bewertung der Werte vornehmen kann. Entsprechend muss der Patient nicht immer persönlich bei seinem behandelnden Arzt erscheinen und erhält dennoch eine zeitnahe Rückmeldung und Anleitung.

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