Die vierte Ausgabe des von Roche Diabetes Care Deutschland initiierten Expertenforums #MORGEN widmete sich am 9. März 2019 in Berlin ganz dem Thema qualitätsorientierte Vergütung in der Diabetesversorgung unter den aktuellen Bedingungen der Digitalisierung.

Lars Kalfhaus beim Zukunftsworkshop #Morgen 3

Zukunftsworkshop #Morgen 4 in Berlin

Qualitätsindikatoren müssen „digital“ weiterentwickelt werden

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Qualität in der Diabetesversorgung bereits heute insbesondere im Rahmen von bestehenden Disease-Management-Programmen (DMP) messbar ist. Diese bilden eine solide Ausgangsbasis für eine Weiterentwicklung bestehender Qualitätsindikatoren unter Berücksichtigung der sich durch die Digitalisierung ergebenden Möglichkeiten. Entscheidend ist dabei die sinnvolle Verknüpfung und Auswertung von Daten unterschiedlicher Datenquellen.

Hierfür ist die Einführung einer interoperablen elektronischen Gesundheitsakte ein entscheidender Meilenstein. Perspektivisch ließen sich so Behandlungs- und Präventionserfolge sichtbar machen, die auch eine Veränderung der Vergütung der Leistungserbringer im Sinne eins „Pay for Performance (P4P)-Ansatzes“ ermöglichen. Im Laufe des Workshops zeichnete sich ab, dass es kein einfacher Weg sein wird, P4P in der Diabetologie umzusetzen. Vielmehr müsse zunächst weiter intensiv über die Definition von Qualitätsindikatoren und deren Erhebung diskutiert werden muss.

Mitteilungen


  • 9. März 2019

    Zukunftsworkshop #MORGEN 4.0: Digitalisierung der Diabetesversorgung – Chance für mehr Ergebnisqualität
    Digitalisierung der Diabetesversorgung – Chance für mehr Ergebnisqualität

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  • 25. Januar 2019

    In der digitalen Transformation des Gesundheitswesens könnte Telemedizin eine Schlüsselrolle einnehmen. Das Partner-Symposium Roche auf der DiaTec 2019 am 25. Januar widmete sich mit den Feldern Prävention und Therapie einigen Aspekten von Telemedizin der Zukunft.

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  • 28. Juni 2018

    Am 28. Juni 2018 lud Roche Diabetes Care Deutschland unter der Schirmherrschaft von Herrn Dietrich Monstadt, MdB, zum Parlamentarischen Frühstück in das Dachgarten-Restaurant des Deutschen Bundestages ein.

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  • 10. Mai 2018

    Gemeinsam Diabetes weiter denken – die erste Digitalisierungsstudie und was wir daraus lernen können

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  • 27. März 2018

    Personalisiertes Diabetesmanagement senkt den HbA1c und verbessert die Therapieergebnisse: Erste Resultate des PDM-ProValue Studienprogramms vorgestellt

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  • 27. März 2018

    Integrated Personalised Diabetes Management markedly improves therapy outcomes: First results from the PDM-ProValue study program

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  • 20. Januar 2018

    Zukunftsworkshop #Morgen 3: Digitalisierung in der Diabetikerversorgung als Schlüsselthema
    Workshop diskutiert branchenübergreifend und multi-perspektivisch über die Zukunft der Diabetesversorgung

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  • 19. Januar 2018

    Geschäftsführer Lars Kalfhaus im Interview mit der Ärzte Zeitung.
    (Quelle: Ärzte Zeitung online – Springer Medizin Verlag GmbH, Berlin, 19.01.2018)

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  • 11. November 2017

    Roche Symposium „Von der Datenflut zum Informationsfluss – Wie die Digitalisierung den Praxisalltag verändert.“ im Rahmen der 11. Herbsttagung
    der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 11. November 2017

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  • 10. August 2017

    Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe und Alexander Dobrindt, als Bundesminister zuständig für die digitale Infrastruktur, besuchten am 10. August Roche in Penzberg, um über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Digitalisierung und Gesundheit von Roche Diabetes Care Deutschland (RDCD) zu sprechen.

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In der digitalen Transformation des Gesundheitswesens könnte Telemedizin eine Schlüsselrolle einnehmen: Hier treten Behandler und Patient über digitale Kanäle außerhalb der Praxisräume direkt in Verbindung miteinander. Das Partner-Symposium Roche auf der DiaTec 2019 am 25. Januar widmete sich mit den Feldern Prävention und Therapie einigen Aspekten von Telemedizin der Zukunft. Den Einstieg bildete ein Impulsvortrag zum telemedizinischen Coaching mit Accu-Chek View als Präventionsinstrument, dann wurden die Pläne für ein digitalisiertes Gestationsdiabetesmanagement vorgestellt, um mit der Bedeutung von Digitalisierung für die Arbeit von Diabetesteams in der Praxis abzuschließen.

Folgende Impulsvorträge wurden im Rahmen des Symposiums gegeben:

  • Einführung durch den Chairman, Dr. Matthias Kaltheuner, Leverkusen
  • Bevor der Diabetes manifest wird – telemedizinisches Coaching mit Accu-Chek View, Dr. Jörg Simon, Fulda
  • Digitalisiertes Gestationsdiabetesmanagement, Dr. Matthias Kaltheuner, Leverkusen
  • Telemedizin, Digitalisierung und Coaching in der Diabetesversorgung: Was bedeutet das für die Diabetesteams? Ulrike Thurm, Berlin
  • Digitalisierte Diabetesversorgung – die Vision von Roche Diabetes Care, Lars Kalfhaus, Roche Diabetes Care Deutschland GmbH, Mannheim

 

Eine Aufzeichnung des Symposiums finden Sie untenstehend.

 


Der Megatrend Digitalisierung schreitet weiter voran und wirkt sich mittlerweile so stark auf die tägliche Arbeit aus, dass er nicht mehr wegzudenken ist. Vor diesem Hintergrund wurden auf einem wissenschaftliches Symposium im Rahmen der 53. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin am 10. Mai die Ergebnisse des PDM ProValue-Studienprogramms, der ersten Diabetes-Digitalisierungsstudie, vorgestellt. Diese RCT zeigt erstmalig, dass integriertes Personalisiertes Diabetes Management (iPDM) in der Praxis funktioniert.

Folgende Impulsvorträge wurden im Rahmen des Symposiums gegeben:

  • Einführung durch die Chairwoman, Prof. Dr. M. Kellerer, Stuttgart
  • Clinical Inertia – Warum die Therapie im Alltag oft nicht klappt, Dipl.-Med. I. Dänschel, Lunzenau & Prof. B. Kulzer, Bad Mergentheim
  • Integriertes Personalisiertes Diabetes Management wirkt! Dr. J. Weißmann, Mannheim
  • Digitale Behandlungsstandards kommen! Wie Sie sich schon heute für die Diabetesversorgung von morgen rüsten, Dr. R. Ziegler, Münster

 

Eine Aufzeichnung des Symposiums finden Sie untenstehend.

 

Unter dem Thema „Vom digitalen Behandlungsstandard zu einer neuen Versorgungsrealität – wird Ergebnisqualität in den Fokus rücken?“ traf sich der Thinktank von Roche Diabetes Care Deutschland für das Thema „Digitalisierung in der Diabetikerversorgung“ am 20. Januar 2018 bereits zum dritten Mal. Dabei waren die Ergebnisse des aktuell vorgestellten PDM ProValue-Studienprogramms Ausgangspunkt für eine Diskussion zu digitalen Behandlungsstandards und einer ganz neuen Annäherung an die Ergebnisqualität.

Lars Kalfhaus beim Zukunftsworkshop #Morgen 3

Zukunftsworkshop #Morgen 3: Lars Kalfhaus

Zukunftsworkshop #Morgen 3

Zukunftsworkshop #Morgen 3

Eine ausführliche Veranstaltungszusammenfassung und weiterführende Informationen finden Sie in unserem Diabetes Dialog!

Unter dem Titel „Von der Datenflut zum Informationsfluss – Wie die Digitalisierung den Praxisalltag verändert.“ fand am 11. November im Rahmen der 11. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ein wissenschaftliches Symposium von Roche Diabetes Care in Mannheim statt.

Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten einer digitalen Diabetestherapie. Dass Diabetes eine Datenmanagement-Erkrankung ist, bestätigte sich gerade in jüngster Zeit mehr als deutlich. CGM-Systeme wie Eversense und auslesbare Smart Insulin-Pens wie Pendiq 2.0 vergrößern die verfügbare Datenmenge in gewaltigem Ausmaß. Welche Möglichkeiten gibt es heute, um aus der Datenflut wertvolle Informationen zu gewinnen und eine bessere Diabetestherapie abzuleiten? Und wie müssen sich Behandler und Teams neu organisieren, um diese Möglichkeiten nutzen zu können? Was erwartet den Menschen mit Diabetes in einem digitalen Ecosystem? Diese und weitere Fragen, wie z.B. zur Zukunft der Schulung in einer digitalen Welt, wurden im Symposium gemeinsam mit Experten erörtert.

Folgende Vorträge wurden im Rahmen des Symposiums gegeben:

  • Einführung durch den Chair, Prof. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim
  • Von der Datenflut zum Informationsfluss, Dr. Hansjörg Mühlen, Duisburg
  • Der Patient im digitalen Ecosystem, Marlis Schosser, Wien
  • Ein Blick in die digitale Schulungszukunft, Ulrike Thurm, Berlin

In der abschließenden Podiumsdiskussion „Wie schaffen wir den digitalen Wandel?“ (Moderation: Manuel Ickrath, Wiesbaden) debattierten:

  • Lars Kalfhaus, Mannheim sowie die
  • Referenten des Symposiums

 

Eine Aufzeichnung des Symposiums finden Sie untenstehend.

 

Chronische Erkrankungen wie Diabetes nehmen weltweit rapide zu und belasten Patienten wie auch Kostenträger enorm. Lars Kalfhaus, Geschäftsführer RDCD, konnte an das Treffen mit den Politikern im Rahmen des Digitalgipfels in Ludwigshafen anknüpfen und neben dem Präventions- und Typ II Management System Accu-Chek View, das neue Eversense CGM System und Accu-Chek Smart Pix Software eindrücklich demonstrieren. „Diese drei digitalen Lösungen bieten Chancen für ein personalisiertes Diabetes Management und unterstützen dadurch nicht nur Patienten enorm, sondern helfen auch Ärzten bei Therapieentscheidungen“, so Kalfhaus. Während Accu-Chek View eine innovative Kombination aus Arztbesuch und virtueller Vernetzung ermöglicht, steht mit der Accu-Chek Smart Pix Software eine zuverlässige Lösung zur digitalen Dokumentation und Auswertung von Diabetesdaten zur Verfügung. Beim Eversense CGM System sendet ein Langzeit-Sensor Glukosedaten über einen abnehmbaren Smart Transmitter an eine Smartphone-App. So können Menschen mit Diabetes ihre Glukosewerte jederzeit und überall im Blick behalten.

Bundesminister Gröhe und Dobrindt besuchen RocheAlexander Dobrindt als Bundesminister zuständig für die digitale Infrastruktur; Lars Kalfhaus, Geschäftsführer Roche Diabetes Care Deutschland GmbH und Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe (v. l. n. r.).

Unterstützung der Politik gefragt

Zur Realisierung einer breiten digitalisierten Diabetesversorgung formulierte Kalfhaus abschließend die Voraussetzungen hierfür an Herrn Gröhe und Herrn Dobrindt: „Ein rascher Breitbandausbau, modernste IT-Infrastruktur und eine schnellere Erfassung im Hilfsmittelverzeichnis sind die Beiträge, mit denen die Politik die Effizienz von Versorgungsprozessen und -qualität steigern kann.“ Denn zum einen ist eine valide Datenübertragung in Echtzeit bei derzeitigen langsamen Internetleitungen nicht möglich, um digitale Lösungen wie beispielsweise Accu-Chek View und Accu-Chek Smart Pix Software in allen Arztpraxen vollumfänglich ausschöpfen zu können. Und zum anderen muss das Hilfsmittelverzeichnis rund um implantierbare Technologien flexibler gestaltet werden, damit mehr Menschen mit Diabetes von Innovationen wie dem Eversense CGM System profitieren können.

Dazu muss auch der Datenschutz weiterentwickelt werden vom Prinzip der Datensparsamkeit zum Prinzip der Datensouveränität, in dem die Öffnungsklauseln der neuen DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) genutzt werden. Dies bedeutet, dass es nicht darum geht, die Datenflut zu verringern, sondern man grundsätzlich alle Daten erheben kann, aber der Besitzer der Daten über die Nutzung bestimmt. Datenmissbrauch ist dabei natürlich zu verhindern, ohne das Potenzial der Innovationen einzuschränken.

Eversense CGM Sensor beeindruckt GröheInnovation und Fortschritt: Der Langzeit-Sensor des Eversense CGM Systems als ein Beispiel digitaler Lösungen im Diabetesbereich: „Wahnsinnig beeindruckend“ so das Fazit von Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe.

Das Thema „Digitale Gesundheit“ war einer der Schwerpunkte des diesjährigen Digital-Gipfels der Bundesregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Ministerpräsidenten Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) informierten sich auf ihrem Rundgang unter anderem über das Potenzial der Digitalisierung für die medizinische Versorgung. Eines der dabei gezeigten Exponate war das Accu-Chek View, ein von Roche Diabetes Care Deutschland und SAP gemeinsam entwickeltes Programm, das eine ganzheitliche präventive Betreuung von Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes ermöglicht und eine innovative Kombination aus Arztbesuch und virtueller Vernetzung bietet. Durch die Verbindung von Patienten, Medizinern, Versorgern und Forschung ermöglicht die Digitalisierung, Patienten eine höhere Versorgungsqualität zu bieten und Kosten für das Gesundheitswesen zu senken.

Nähere Informationen hierzu finden Sie auch im aktuellen Diabetes Dialog, Ausgabe 2 – 2017.

Bereits am Vortag des Digital-Gipfels hatte der Digitalverband Bitkom auf seiner zweiten Digital Health Conference in Mannheim mehr als 250 Entscheider aus Politik, Wirtschaft und der Gesundheitsversorgung zusammen gebracht, um über digitale Technologien in Medizin und Gesundheitswesen zu diskutieren.
 

Einblicke und Stellungnahmen im Rahmen der Konferenz können Sie in untenstehendem Video finden.

 

Die Digitalisierung – ein Megatrend unserer Zeit – wird auch auf die zukünftige Diabetesversorgung maßgeblichen Einfluss nehmen. Es gilt daher, proaktiv die Chancen und Risiken zu beleuchten und Handlungsfelder zu identifizieren, um die Zukunft der Diabetologie aktiv zu gestalten und nicht von globalen Entwicklungen getrieben zu werden. Diesen Überlegungen widmete sich ein wissenschaftliches Symposium im Rahmen der 52. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Hamburg am 25. Mai.

Folgende Impulsvorträge wurden im Rahmen des Symposiums gegeben:

  • Einführung durch den Chairman, Prof. D. Müller-Wieland, Aachen
  • Die (vollständig) digitalisierte Diabetespraxis: Eine Vision? Dr. S. Schlüter, Northeim
  • Umdenken: Die digitale (R)Evolution in der Diabetesschulung, Prof. B. Kulzer, Bad Mergentheim
  • Diabetesdaten: Sinnvoll nutzen und sicher schützen, Dr. T. Thaysen, München
  • Diabetesversorgung International: Wo steht Deutschland? Dr. M. Füchtenbusch, München
  • Digitalisierung: Eine Chance für bessere Qualität und effizientere Prozesse in der Diabetesversorgung, L. Kalfhaus, Mannheim

 

Eine Aufzeichnung des Symposiums finden Sie untenstehend.


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