Bundesminister Gröhe und Dobrindt zu Besuch bei Roche


Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe und Alexander Dobrindt, als Bundesminister zuständig für die digitale Infrastruktur, besuchten am 10. August Roche in Penzberg, um über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Digitalisierung und Gesundheit von Roche Diabetes Care Deutschland (RDCD) zu sprechen.

Chronische Erkrankungen wie Diabetes nehmen weltweit rapide zu und belasten Patienten wie auch Kostenträger enorm. Lars Kalfhaus, Geschäftsführer RDCD, konnte an das Treffen mit den Politikern im Rahmen des Digitalgipfels in Ludwigshafen anknüpfen und neben dem Präventions- und Typ II Management System Accu-Chek View, das neue Eversense CGM System und Accu-Chek Smart Pix Software eindrücklich demonstrieren. „Diese drei digitalen Lösungen bieten Chancen für ein personalisiertes Diabetes Management und unterstützen dadurch nicht nur Patienten enorm, sondern helfen auch Ärzten bei Therapieentscheidungen“, so Kalfhaus. Während Accu-Chek View eine innovative Kombination aus Arztbesuch und virtueller Vernetzung ermöglicht, steht mit der Accu-Chek Smart Pix Software eine zuverlässige Lösung zur digitalen Dokumentation und Auswertung von Diabetesdaten zur Verfügung. Beim Eversense CGM System sendet ein Langzeit-Sensor Glukosedaten über einen abnehmbaren Smart Transmitter an eine Smartphone-App. So können Menschen mit Diabetes ihre Glukosewerte jederzeit und überall im Blick behalten.

Bundesminister Gröhe und Dobrindt besuchen RocheAlexander Dobrindt als Bundesminister zuständig für die digitale Infrastruktur; Lars Kalfhaus, Geschäftsführer Roche Diabetes Care Deutschland GmbH und Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe (v. l. n. r.).

Unterstützung der Politik gefragt

Zur Realisierung einer breiten digitalisierten Diabetesversorgung formulierte Kalfhaus abschließend die Voraussetzungen hierfür an Herrn Gröhe und Herrn Dobrindt: „Ein rascher Breitbandausbau, modernste IT-Infrastruktur und eine schnellere Erfassung im Hilfsmittelverzeichnis sind die Beiträge, mit denen die Politik die Effizienz von Versorgungsprozessen und -qualität steigern kann.“ Denn zum einen ist eine valide Datenübertragung in Echtzeit bei derzeitigen langsamen Internetleitungen nicht möglich, um digitale Lösungen wie beispielsweise Accu-Chek View und Accu-Chek Smart Pix Software in allen Arztpraxen vollumfänglich ausschöpfen zu können. Und zum anderen muss das Hilfsmittelverzeichnis rund um implantierbare Technologien flexibler gestaltet werden, damit mehr Menschen mit Diabetes von Innovationen wie dem Eversense CGM System profitieren können.

Dazu muss auch der Datenschutz weiterentwickelt werden vom Prinzip der Datensparsamkeit zum Prinzip der Datensouveränität, in dem die Öffnungsklauseln der neuen DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) genutzt werden. Dies bedeutet, dass es nicht darum geht, die Datenflut zu verringern, sondern man grundsätzlich alle Daten erheben kann, aber der Besitzer der Daten über die Nutzung bestimmt. Datenmissbrauch ist dabei natürlich zu verhindern, ohne das Potenzial der Innovationen einzuschränken.

Eversense CGM Sensor beeindruckt GröheInnovation und Fortschritt: Der Langzeit-Sensor des Eversense CGM Systems als ein Beispiel digitaler Lösungen im Diabetesbereich: „Wahnsinnig beeindruckend“ so das Fazit von Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe.

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