Diabetes-Apps: Vorteile, Herausforderungen
und Empfehlungen


Konsensus-Report der Europäischen Vereinigung für die Erforschung von Diabetes (EASD) und der Arbeitsgruppe Diabetes-Technologie der Amerikanischen Diabetes Gesellschaft (ADA)

Digitale Gesundheitstechnologien wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und sind nicht zuletzt in Gestalt von Apps längst auch in der Diabetesversorgung angekommen. Damit digitale Anwendungen ihr volles Potential zur Verbesserung der Diabetestherapie und der Lebensqualität von Menschen mit Diabetes ausschöpfen, halten die Europäischen Vereinigung für die Erforschung von Diabetes (EASD) und die Arbeitsgruppe Diabetes-Technologie der Amerikanischen Diabetes Gesellschaft (ADA) Verbesserungen unter anderem hinsichtlich Zugänglichkeit, Interoperabilität und systematischen Belegen für die Evidenz von Diabetes-Apps für erforderlich. In einem gemeinsamen Konsensus-Report skizzieren beide Organisationen Handlungsempfehlungen, die sich an Regulierungsbehörden, entwickelnde Unternehmen, Fachgesellschaften, Forschende und andere relevante Akteure des Gesundheitswesens richten. Diese Empfehlungen lassen sich grob in folgende Themenbereiche einteilen:

  • Mehr systematische und strukturierte Richtlinien für digitale Entwicklung und Bewertung von Gesundheitsanwendungen

  • Mehr Konsistenz und Zugänglichkeit der Sicherheitsprotokolle und der App-Dokumentation

  • Größere Bemühungen um die Evidenz digitaler Gesundheitsanwendungen durch die Sammlung klinischer Daten zu erhöhen

  • Verbesserte Zugänglichkeit von Diabetes-Apps, damit diese von möglichst vielen Nutzergruppen einfach und sicher angewendet werden können

  • Verstärkte Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Stakeholdergruppen

Zum vollständigen Konsensus-Report geht es hier