PRISMA-Studie


PRISMA-Studie belegt Erfolg des strukturierten Intensivmonitorings

Im Rahmen der PRISMA-Studie1 wurden 1.024 nicht insulinpflichtige Patienten mit Typ-2 Diabetes aus 39 Diabeteszentren in Italien untersucht. Die Patienten hatten einen durchschnittlichen Ausgangs-HbA1c-Wert von 7,3 Prozent und wurden über ein Jahr beobachtet. Ziel der Studie war, den Einfluss des strukturierten Intensivmonitorings auf den HbA1c-Wert zu untersuchen.

Von den 1.024 Patienten wurden 501 zufällig ausgewählte Patienten geschult und erhielten ein strukturiertes Intensivmonitoring (ISM) mit vier Selbstmessungen an jeweils drei Tagen pro Woche. Die Messwerte sowie entsprechende Maßnahmen wurden ausführlich mit dem Arzt diskutiert. Bei der Vergleichsgruppe mit 523 Patienten wurde der Blutzucker lediglich zu Studienbeginn sowie nach sechs und nach zwölf Monaten, jeweils viermal an drei Tagen, gemessen (active control, AC). Selbstmessungen waren erlaubt, die Ergebnisse standen den Ärzten jedoch nicht zur Verfügung

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass insgesamt mehr Patienten der ISM-Gruppe eine klinisch relevante HbA1c-Reduktion im Vergleich zur AC-Gruppe erreichten. Mit dem Einsatz der strukturierten Blutzuckerselbstmessung konnte auf eine Verhaltensänderung bei den Patienten, hin zu einer besseren Einhaltung der empfohlenen Therapie des jeweiligen Behandlers, hingewirkt werden. Ebenso wurde eine Verbesserung des langfristigen Blutzuckerspiegels durch die Blutzuckerselbstkontrolle erzielt. Seitens der behandelnden Ärzte wurde in Reaktion auf die Messwerte der ISM-Gruppe häufiger die Medikation geändert und angepasst.

1 Bosi, E. et al. Intensive Structured Self-Monitoring of Blood Glucose and Glycemic Control in Noninsulin-Treated Type 2 Diabetes. (2013) Diabetes Care 36:2887-2894

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